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Coaching ist keine Therapie – oder doch?

Seit vielen Monaten klagt Lissa wieder und wieder bei ihrer besten Freundin über die gleichen Themen. Diese Freundin war es auch, die Lissa empfahl sich Hilfe zu suchen, nachdem sich irgendwie an ihrer Situation nichts von alleine ändern würde. „Geh doch mal zu einem Coach,“ sagte sie Lissa eines schönen Tages. Lissa: „Ein Coach? Da gehen doch nur Geschäftsleute hin, oder? Außerdem könnte es sich doch bei mir auch nur um eine komische Lebensphase handeln, die bald vorüber geht.“ „Klar…!“ antwortet die Freundin und fügt etwas zynisch hinzu: „…eine komische Lebensphase, die schon ein Jahr anhält.“

Die Freundin selbst wusste nur von ihrem Mann aus der Firma, dass diese öfters einen Coach für die jungen Führungskräfte beauftragen.

Auch wenn Lissa nach wie vor skeptisch war, fing sie an zu recherchieren.

Kurze Zeit später lernten wir uns kennen. Sie kam zu einem kostenlosen Erstgespräch direkt zu mir in meine Praxis in Ludwigsburg. Das Gespräch dauerte etwa 1 Stunde. Danach war klar, Lissa geht mit mir gemeinsam auf eine Reise in ihr Inneres um zu erkennen, was sie sich vom Leben wünscht.

Was ist Coaching eigentlich?

Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden (Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching) verwendet. Es geht im Grunde genommen, um die Begleitung bei der Entwicklung eigener Lösungen. Coaching bezeichnet strukturierte Gespräche zwischen einem Coach und einem Coachee (Klienten) z. B. zu Fragen der persönlichen Entwicklung, privater und beruflicher Themen. Die Ziele dieser Gespräche reichen von der Einschätzung und Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Perspektiven über Anregungen zur Selbstreflexion bis hin zur Überwindung von Konflikten und die Umsetzung von neune Denk- und Verhaltensmuster. Dabei fungiert der Coach als neutraler, kritischer Gesprächspartner und verwendet je nach Ziel entsprechende Methoden.

Coaching ist keine Therapie und wird es auch nie sein. Dennoch gibt es Berührungspunkte zwischen diesen beiden Beratungsformen. Denn die Grenzen zwischen Coaching und Therapie sind manchmal  fließend. Und gute Coaches werden sich auch darauf einstellen und erkennen, wenn eher therapeutische Unterstützung hilfreich wäre. Klar ist, im Coaching wird nur mit Personen ohne psychische Störung gearbeitet. Wer ernsthaft psychische Probleme hat, braucht eine Therapie.

Bei mir ist es anders, da ich neben der klassischen systemischen Coachingausbildung auch zugelassene Heilpraktikerin für Psychotherapie bin. Heilpraktiker für Psychotherapie haben die Erlaubnis zur Durchführung von Therapien bei bestimmten Diagnosen. In meiner Praxis in Ludwigsburg – und vor allem online – führe ich dennoch überwiegend Coachings durch.

Wie sollte das Erstgespräch verlaufen?

Hier geht es vor allen Dingen auch darum ob Du und der Coach sich gegenseitig sympathisch sind und beide sich ein Zusammenwirken vorstellen können. Dann ist es wichtig, dass der Coach durch seine Fragen mit dir klärt, ob und vor allem wie der Coach Dir weiterhelfen kann. Also wird der Coach im ersten gemeinsamen Gespräches Dir neben den personenbezogenen Daten, auch Fragen zur familiären Situation, dem Familienstand, Beruf, Hobbys und Fragen zu gesundheitlichen Problemen und Problemzonen stellen.

Was sind deine Anliegen – warum suchst du einen Coach?

In dem Erstgespräch wirst Du Deine Anliegen etwas ausführlicher schildern. Oftmals zeigt sich hier, das die zunächst genannten Themen „Oberflächenthemen“ sind. Diese Themen sind außerordentlich wertvoll für den weiteren Coaching-Prozess. Denn ein guter Coach wird erkennen welche verborgenen Themen hinter den oberflächlichen Themen schlummern.

Als die 45 jährige Lissa das erste Mal zu mir in die Coaching-Praxis nach Ludwigsburg kam, erzählte sie mir: „Meine beiden Kinder sind nacheinander aus dem Haus gegangen. Erst ging Marie, meine 19-jährige Tochter nach Tübingen zum Studieren und vor einigen Monaten ist mein Sohn Marc für ein Jahr ins Ausland gegangen.“

Als ich Lissa nach ihrem Mann und die Ehe fragte, sprudelte es aus ihr heraus:
Mein Mann hat schon immer viel gearbeitet und wir verbringen sehr wenig Zeit miteinander. Ich fühle mich von ihm gar nicht mehr wahrgenommen, darum werde ich immer unfreundlicher zu ihm. Ich bin so wütend auf ihn, dass sich alles in mir zusammen zieht.“ Was sie dann sagt berührt mich, sie merkt, dass sie schon viele Jahre alleine lebt. Sie habe das Gefühl, ihr Mann wäre ihr drittes Kind, dann macht sie der Gedanke traurig. Sie sagt leise: „Ich frage mich, ist da überhaupt noch was?“

Jetzt hebt sie den Blick, schaut mich an und sagt: „Ich beschließe nicht mehr traurig zu sein, ab sofort schaue ich nach vorne.“

Ihr persönlicher Veränderungsprozess begann mit diesem ersten wichtigen Schritt. Dem Schritt zur Bereitschaft, nach vorne zu schauen und für persönliche Veränderungen bereit zu sein.

10 Dinge die Du im Coaching für Dich bearbeiten kannst.

Im privaten Bereich zeichnen sich teilweise andere Themen ab, als im beruflichen Kontext. Da ich hier aus meiner 10-jährigen Berufspraxis berichte, zeige ich Themen aus meiner Praxis auf. Mein Schwerpunkt im Coaching liegt in der Begleitung von Frauen auf ihrem Weg in einen neuen Lebensabschnitt. In ein erfüllteres, glücklicheres Leben, als es im Moment der Fall ist. Aus diesem Grund erwähne ich hier überwiegend private Themen. Auch wenn die übergeordneten Themenbereiche oft ähnlich sind, so unterscheiden sich dann doch die inhaltlichen Themen meiner Klientinnen.

Im Coaching wirst Du Themen bearbeiten können wie:

  1. Erkennen Deiner Potentiale, Deiner Stärken, Deiner Talente um diese für zum Beispiel eine erfüllende Tätigkeit einzusetzen
  2. Entdecke die volle Kraft Deiner Selbstliebe, Deiner Attraktivität – egal in welcher Kleidergröße
  3. Du wirst den Mut gewinnen für Lebensveränderungen
  4. Lebensentscheidungen treffen
  5. Erkennen, was Du wirklich vom Leben willst, festlegen wo Du in den nächsten Monaten oder in einem Jahr stehen möchtest, wer Du sein wirst und wie Du dorthin kommst – vor allem auch, wie Du dran bleibst, wenn Dein innerer Schweinehund um die Ecke kommt
  6. Du kannst Dich frei machen von den Meinungen und Ansichten von Menschen, die eine andere Ansicht und Vorstellung von DEINEM Leben haben
  7. Emotionen wie Frust, innere Unruhe, Wut, Traurigkeit, wirst Du auf den Grund gehen und in gute Gefühle wandeln
  8. Alles was Dich „an-triggert“ wird entdeckt und los gelassen. Zum Beispiel
    • Negative Überzeugungen von Dir selbst
    • Einschränkende Verhaltens- und Denkmuster
    • Wiederkehrende Verhaltensmuster
  9. Du wirst lernen, die erste Geige in Deinem Leben zu spielen
  10. Erkenne hinter Deinen gesundheitlichen Problemen, welchen Anteil Deine Psyche daran hat und wie Du Heilung herbeiführen kannst.

Jüngere Frauen klären im Coaching noch zusätzlich folgende Fragen:

  • Kann eine berufstätige Mutter eine gute Mutter sein? Wie gehe ich mit meinem schlechten Gewissen um?
  • Will ich noch ein Kind oder ist es für mich richtig und wichtig meiner Karriere nach zu gehen?
  • Ist das, was ich erlernt oder studiert habe noch das, was mich zukünftig beruflich erfüllt?
  • Will ich Führungsverantwortung übernehmen? Was bedeutet das für mich und meine Familie?
  • Wie komme ich besser mit meiner Schwiegermutter (Mutter / Vater) klar?
  • Warum sieht mich mein Mann nur noch als Mutter unserer Kinder?
  • Wie bewältige ich die vielen To-Do-Listen? Wie setzte ich meine Prioritäten?

Ein Beispiel von Judith, sie ist 35 Jahre alt und hat zwei Kinder kurz hintereinander bekommen. Die Jüngste ist 3 Jahre alt. Sie studierte BWL mit dem Schwerpunkt Marketing. Während der Elternzeit hat sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin und Ernährungsberaterin absolviert. Als sie bei mir sitzt sagt sie: „Ich bin hin und her gerissen, ich habe ein Vertragsangebot einer renommierten Firma für einen tollen Job im Marketing mit Aussicht auf eine Führungsposition. Doch warum freue ich mich nicht?“

Die Antwort erarbeiteten wir im Coachingprozess. Sie selbst hat kurz vor der Geburt ihrer ersten Tochter Diabetes bekommen und spritzt regelmäßig Insulin. Sie lernte mit dieser Erkrankung zu leben. Nun ist es ein Traum von ihr, andere Menschen mit dieser Diagnose zu unterstützen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Job im Marketing klang aber auch sehr interessant.

Ich moderierte sie durch diesen Entscheidungsprozess. Alle Punkte von Für- und Wieder wurden benannt und abgewogen. Anschließend kam Sie zu folgendem Entschluss. „Jetzt erkenne ich, dass mein Leben mit den Kindern und meiner Erkrankung eine neue Wende genommen hat, daher gehe ich mutig auf eine Selbständigkeit als Yogalehrerin und Ernährungsberaterin zu, auch wenn ich damit kurzfristig auf viel Geld verzichte.“

In weiteren Sitzungen konnten wir ihren Mut für das Neue stärken, die mit der Erkrankung einhergehenden Traumata lösen und ihr Selbstbewusstsein stark machen. Ihr ganzes Potential wurde frei für ihre Zukunft.

Wann gehe ich besser zu einem Therapeuten

Solltest Du noch unsicher sein, ob Du einen Coach aufsuchen sollst oder lieber einen Verhaltenstherapeuten, dann schau dir diese Punkte an:

  1. Auf jeden Fall, wenn bei Dir eine psychische Störung diagnostiziert wurde. Das könnte zum Beispiel eine Affektive Störungen:B. DepressionManiebipolare Störung, ADHS, eine Verhaltensstörung oder eine Angsterkrankung, Zwangserkrankung, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Essstörungen, etc. sein.
    Ein Coach, der die Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie hat, darf einen Großteil der psychischen Erkrankungen behandeln, z. B. eine leichte Depression, Belastungs- und Anpassungsstörungen und Essstörungen.
  2. Eine Therapie bei einem Verhaltenstherapeuten geht in der Regel über mindesten 50 Wochen und kann sich bis zu 1,5 Jahre hinziehen.
    Ein Coachingprozess ist in der Regel nach 5 – 15 Einheiten abgeschlossen.
  3. Die Kosten für eine Verhaltenstherapie trägt in der Regel die Krankenkasse.
    Die Kosten für ein Coaching übernehmen die meisten Krankenkassen nicht.
  4. Beachte: Therapeuten sind oft über lange Zeit ausgebucht, einige führen eine Warteliste.

Du wirst erkennen, was für Dich der richtige Weg ist.

5 Fehler, die Du im Coaching-Verlauf vermeiden solltest?

Der Erfolg Deines Coachingprozesses hängt maßgeblich von Dir selbst ab. Du hast den Erfolg oder Misserfolg in der Hand.

Was führt im Coaching häufig zu Misserfolgen:

  1. Deine Bereitschaft für Veränderungen fehlt und Du möchtest Deine kuschelige Komfortzone nicht verlassen
  2. Du hast nicht genügend Zeit, dich außerhalb der Coachingeinheiten mit Deinen Themen zu beschäftigen
  3. Dir fehlt das Vertrauen in deinen ausgewählten Coach oder in Deinen Entwicklungsprozess
  4. Du öffnest Dich nicht deinem Coach gegenüber – Du bleibst lieber bei Deinen oberflächlichen Themen
  5. Du lässt zwischen den einzelnen Coachingeinheiten zu viel Zeit vergehen.

 

Wann bin ich für Dich der richtige Coach?

Du möchtest wegen der Termine örtlich und zeitlich flexibel bleiben? Ein online Coachingformat kannst du dir gut vorstellen oder bist bereit diese erste Hemmschwelle zu überschreiten? Dann ist das schon mal richtig gut.

Du fragst Dich, was hast du an MEHR von meinem Coaching?

Ich bin ausgebildete EMDR-Therapeutin und Bewegter Coach auf Basis der Methode Walk in your shoes

Mit der Methode Walk in your shoes, decke ich nicht nur tiefsitzende negative Glaubenssätze auf und finde deren Ursprung, sondern kann auch die Heilung in die Situation bringen. Somit kann dieses Thema losgelassen werden..
Auch können Entscheidungsprozesse von einer neuen Perspektive entschieden werden. Erlebte belastende Situationen, wie eine Scheidung, Mobbingerfahrungen – selbst aus der Kindheit, können geheilt werden, so dass sie dich im heute nicht mehr belasten. Alles was Du als „Scheitern“ in Deinem Leben betrachtest oder Situationen, die Du nicht gut verarbeitet hast, sowie Beziehungsmuster können mit dieser Methode aufgearbeitet werden.

Mittels EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) können ebenfalls belastende Lebenserfahrungen, die einen bewusst oder auch oft unbewusst belasten und immer wieder an-triggern, sozusagen zum Verblassen gebracht werden. Das ist ebenfalls eine sehr schnell wirkende Methode.

Sonja, eine Mutter von einer 14-jährigen Tochter (Klara) kam mit folgendem Thema zu mir: „Meine Tochter Klara hat eine richtig feste Freundschaft mit einem Mädchen Namens Elke. Manchmal gibt es noch eine dritte im Bunde, Sabine. Doch Sabine wird immer wieder von den beiden ausgeschlossen. Mir gegenüber hat Sabine schon öfter geäußert, dass sie sehr traurig darüber sei. Das berührt mich sehr und ich leide mit ihr, versuche meine Tochter zu manipulieren, sie möge sich doch mehr Sabine annehmen. Doch eigentlich geht es mich nichts an und Klara lässt sich da auch nichts sagen.“

Ich fragte Sonja, ob sie in ihrem Leben schon eine ähnliche Erfahrung gemacht habe. Es fiel ihr wie Schuppen von den Augen. „Ja, als Kind wurde ich in der Schule wegen meiner Größe und meines Aussehens sehr gehänselt.“ Näheres wollte sie mir nicht sagen, sie schämte sich förmlich. Sie konnte sich noch sehr gut in ihre damaligen Gefühle hineinversetzen. Mittels einer EMDR-Behandlung, konnten wir dieses Trauma auflösen.

Einen Tag nach der Behandlung rief ich Sonja an und fragte sie, wie es ihr gehen würde. Ihre Antwort: „Unglaublich erleichtert und befreit; es ist, als hätte das Drama damals gar nicht stattgefunden.“

Zukünftig kann Sonja mit Sabine mitfühlen aber nicht mehr mitleiden und das ist genau richtig.

Du möchtest mich kennen lernen?

Dann schreibe mir eine E-Mail unter: info@sinnfolger.de oder melde dich gleich zu einem kostenlosen Strategiegespräch bei mir an. In dem werden wir sehen, ob und vor allem wie ich dir weiterhelfen kann. Hier der Link: https://sinnfolger.de/strategiegespraech/

Fazit

Wenn es Dir emotional nicht gut geht oder Du schon länger unzufrieden mit deinem Leben bist, dann suche Dir Unterstützung durch einen Coach oder Therapeuten. Worauf wartest Du noch? Von alleine wird sich nichts ändern und wenn doch, dann wahrscheinlich nicht das, was Du dir wünscht.

Katrin Schiller
Coaching für ein glückliches Herz & endlich ICH-sein
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